Fachbereich Sozialökonomie ohne Führung – Dekanin übernimmt selber das Amt
Im Protokoll des Fachbereichsvorstands vom 26.11.2011 findet sich folgende Notiz:
TOP 3: Sprecherin bzw. Sprecher des Vorstands: Frau Löschper (und anderen) ist es bisher trotz großer Anstrengungen nicht gelungen, eine Person zu finden, die bereit ist, für die kommenden fünf Monate die Funktion der Sprecherin bzw. des Sprechers des Vorstands zu übernehmen. Sie wird noch eine weitere Person diesbezüglich ansprechen. Herr Ellermann weist darauf hin, dass die Verantwortung für die Fachbereichskostenstelle zu klären ist, falls die Position vakant bleiben sollte. Read the rest of this entry →
Fachbereichsvorstand wählt sich selber für weitere drei Jahre
“Der neue Vorstand soll gemäß der folgenden Vorlage auf der Sitzung des Fakultätsrats am 13.07.2011 bestellt werden. Die Amtszeit soll vom 01.10.2011 bis zum 30.09. 2013 laufen.”
Der Fachbereichsvorstand ist vom Fakultätsrat eingesetzt und damit dessen Administrator für den Fachbereich Sozialökonomie. Man könnte daraus noch den Schluss ziehen, dass die vier Mitglieder im Fakultätsrat, die immerhin mit den Stimmen im Fachbereich Sozialökonomie gewählt wurden, wenigstens als Minderheit eine Chance bieten, dass der Fachbereich sich wenigstens äußern wenn schon nicht selbst bestimmen kann. Read the rest of this entry →
Geht die Selbstbedienung weiter? Neue Forscher und neue Stellen
„Die derzeit aufgrund des fehlenden Masterkonzepts nicht auszuschreibende W3-Stelle „BWL, insb. Innovationsmanagement“ wird in die W3-Stelle „Öffentliches Wirtschaftsrecht, insb. Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht“ umgewandelt und die Ausschreibung beantragt. Als Gegenzug wird beantragt, die beiden nicht zu besetzenden W1-Stellen aus dem Fach Recht in eine W2 Stelle „BWL, insb. Innovationsund Technologiemanagement zu wandeln und nach der Umwandlung auszuschreiben.“ (Protokoll der 7. Vorstandssitzung des Fachbereichs Sozialökonomie am Mittwoch, dem 29.06.2011)
Der von der Fakultät dem Fachbereich vorgestellte Fachbereichs“vorstand“, rechtlich wegen der fehlenden Wahl ein Fachbereichsadministrator, verteilt auch weiterhin Ressourcen unter sich ohne Rücksicht auf bestehende Schwerpunkte und Forschungen. Dies jedenfalls geht aus dem neuesten Protokoll hervor. Read the rest of this entry →
Dekanat zementiert Berufungsausstattungen – Pauschale Verlängerung auf 8 Jahre
“Bezüglich der bis zum 31.12.2012 auslaufenden Berufungszusage hat das Dekanat folgendes beschlossen: Die Personalausstattung, die für die gesamte Laufzeit von 5 Jahren von der Fakultät gewährt wurde, wird bis maximal um drei Jahre verlängert. Der Beschluss steht unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit.” Read the rest of this entry →
Alternative Vorlesung zur Sozialökonomie an der Alster 06.06.2011
Im Protestcamp der Studierenden an der Alster finden die von der Fachschaft Sozialökonomie organisierten alternativen Vorlesungen statt, nachdem die der Fachbereich besetzt wurde. Die Studierenden ließen sich durch eine plötzlich erstarrte Verkers-Polizeikamera auf ihr Camp, eine Abrißandrohung sowie schließlich ein ausgesetztes Verbot für Lautsprecher (wohl Ausdruck polizeilicher Wahrnehmung von Demonstrationsfreiheit in Hamburg) nicht entmutigen. Während das Präsidialamt auf der Mönckebergstr. durch Auslagerung “normaler Vorlesungen” auf die Mittelverknappung hinweist, haben sich die Studierenden der Ex-HWP entschlossen, der Öffentlichkeit solche “alternativen” Vorlesungen anzubieten, die den unmittelbaren Nutzen und das Interesse der Universität für “Ihr” Hamburg demonstrieren sollen. Read the rest of this entry →
HWP – Besetzung: kein Himmelfahrtskommando
Die HWP ist weiterhin in festen Händen der Studierenden: Am heutigen Feiertag fanden sich zahlreiche Aktive zusammen, um Ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Unter anderem fordern sie die Einhaltung der von der Universitätsverwaltung bei der letzten Besetzung im Sommer 2010 abgegebenen Versprechen. Diese bestehen beispielsweise daraus, die vakanten Professor_innen – Stellen endlich den ursprünglichen Ideen des Fachbereichs gemäß nachzubesetzen.
Dieses Problem ist Ausdruck der vom derzeitigen SPD – Senat beschlossenen Kürzungen des Hochschuletats. Diese bedeuten einen weiteren massiven Einschnitt der ohnehin seit 40 Jahren reduziererten Finanzierungsmittel. Read the rest of this entry →
Bankrottsparen für Bildung und Schuldner – Wo Senat und Volkswirtschaftslehre sich treffen
Der Hamburger Senat hat Mittelkürzungen von 20 Mio Euro der Universität Hamburg verschrieben. Präsident und Hochschulsenat haben dagegen protestiert und mit der Einstellung einer Vielzahl gerade sozialer Aktivitäten der Universität in der Stadt gedroht.
Resolution der WiSo Fakultät
Der WiSo Fakultätsrat hat am 18.5.2011 eine Resolution des Fakultätsrats der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der UHH verabschiedet, in der er die Kürzungen im wesentlichen auf den Fachbereich Sozialökonomie bezogen werden, der nach dieser Auffassung den wesentlichen Anteil der Kürzungen tragen müsse. Read the rest of this entry →
Resolution der Studierenden gegen Kürzungen und für Demokratisierung
Pressemitteilung
Die Studierenden der Sozialökonomie (HWP) schließen sich in einer Resolution dem Beschluss des Akademischen Senats der Universität Hamburg vom 12.05.2011 an.Auch wir fordern die Abschaffung der Studiengebüren zum Wintersemester 2011/12 bei voller Kompensation für die Hochschulen. Die anhaltende Unterfinanzierung muss überwunden werden.Die Forderung des Akademischen Senats und Unipräsidenten nach der Aufstockung des Etats der Universität Hamburg um errechnete 50 Mio. Euro gegenüber den ansätzen vergangener Jahre um das strukturelle finanzielle Defizit dauerhaft zu beheben, findet unsere Unterstützung…
Aus dem Leben eines Fachbereichs
Der Fachbereichsvorstand, der nach dem Gesetz unter dem Fakultätsrat und Dekanat eigentlich nichts zu sagen hat, ist zum allumfassenden Mittel der Ressourcenverteilung geworden. Nimmt man z.B. die gerade eingetroffene Tagesordnung für den 11. Mai 2011, so findet man dort fast nur Tagesordnungspunkte, wo Gelder verteilt, Lehrdeputate reduziert, Sekretariate besetzt, Professorentitel verliehen, Kurse finanziert, Gelder für Websites zur Verfügung gestellt und Stellenplanung betrieben werden soll – alles Aufgaben, die eigentlich durch ein Dekanat zu erfüllen sind, das wenigstens den Vorteil hat, die Interessen von Amt und Mandat nicht vermischen zu können, weil es keine Funktion in Lehre und Forschung zu verteidigen hat. Read the rest of this entry →
