Archive for the ‘01 News’
Fachbereich Sozialökonomie ohne Führung – Dekanin übernimmt selber das Amt
Im Protokoll des Fachbereichsvorstands vom 26.11.2011 findet sich folgende Notiz:
TOP 3: Sprecherin bzw. Sprecher des Vorstands: Frau Löschper (und anderen) ist es bisher trotz großer Anstrengungen nicht gelungen, eine Person zu finden, die bereit ist, für die kommenden fünf Monate die Funktion der Sprecherin bzw. des Sprechers des Vorstands zu übernehmen. Sie wird noch eine weitere Person diesbezüglich ansprechen. Herr Ellermann weist darauf hin, dass die Verantwortung für die Fachbereichskostenstelle zu klären ist, falls die Position vakant bleiben sollte. (mehr…)
Weiterer Schritt weg von der Interdisziplinarität? – Fachgebiete sollen von der Website verschwinden
Es wurde verschiedentlich schon darüber berichtet, dass die WiSo Fakultät sowie vor allem eine Reihe von Betriebswirten mit der Interdisziplinarität des FB Sozialökonomie (ex-HWP) wenig bis gar nichts anzufangen wissen. So wurden die Stellen in der Weise verteilt, dass die Betriebswirtschaft verdoppelt und die übrigen Disziplinen der Sozialökonomie mehr als halbiert wurden, weil angeblich die Studierenden das so möchten. Außerdem gab es den Vorschlag des Dekanats, doch bei den Listen zum Fakultätsrat fachbereichsübergreifend zu kandidieren. Stattdessen hat man bei den Stellenbesetzungen in der BWL überall soziale Bezüge etc. hineingeschrieben und damit das Konzept einer Gruppe deutlich gemacht, dass das Soziale der Ökonomie sich nicht aus der Kooperation mit anderen Disziplinen ergibt, die dem Gewinnstreben Sinn und Grenzen setzen, sondern aus der BWL selber, insbesondere dem Ansatz des Corporate Governance (CG) bzw. der Corporate Social Responsibility (CSR). (mehr…)
Fachbereichsvorstand wählt sich selber für weitere drei Jahre
“Der neue Vorstand soll gemäß der folgenden Vorlage auf der Sitzung des Fakultätsrats am 13.07.2011 bestellt werden. Die Amtszeit soll vom 01.10.2011 bis zum 30.09. 2013 laufen.”
Der Fachbereichsvorstand ist vom Fakultätsrat eingesetzt und damit dessen Administrator für den Fachbereich Sozialökonomie. Man könnte daraus noch den Schluss ziehen, dass die vier Mitglieder im Fakultätsrat, die immerhin mit den Stimmen im Fachbereich Sozialökonomie gewählt wurden, wenigstens als Minderheit eine Chance bieten, dass der Fachbereich sich wenigstens äußern wenn schon nicht selbst bestimmen kann. (mehr…)
Wahlruf zur Fakultätsratswahl 2011 und Entgegnung
Kandidatur zum Fakultätsrat Liste „Akademische Selbstverwaltung in der Sozialökonomie“
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir treten bei den Fakultätsratswahlen für mehr Transparenz, Demokratie und akademische Selbstverwaltung im Fachbereich Sozialökonomie an. Wir glauben, dass die Politik, die in der Liste „Sozialökonomie“ personell zusammengefasst und mit dem Dekanat in den letzten Jahren verschmolzen war, eine Alternative bzw. einer Kontrolle bedarf und bitten Sie, dies Anliegen durch Stimmabgabe zu unterstützen. (mehr…)
Geht die Selbstbedienung weiter? Neue Forscher und neue Stellen
„Die derzeit aufgrund des fehlenden Masterkonzepts nicht auszuschreibende W3-Stelle „BWL, insb. Innovationsmanagement“ wird in die W3-Stelle „Öffentliches Wirtschaftsrecht, insb. Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht“ umgewandelt und die Ausschreibung beantragt. Als Gegenzug wird beantragt, die beiden nicht zu besetzenden W1-Stellen aus dem Fach Recht in eine W2 Stelle „BWL, insb. Innovationsund Technologiemanagement zu wandeln und nach der Umwandlung auszuschreiben.“ (Protokoll der 7. Vorstandssitzung des Fachbereichs Sozialökonomie am Mittwoch, dem 29.06.2011)
Der von der Fakultät dem Fachbereich vorgestellte Fachbereichs“vorstand“, rechtlich wegen der fehlenden Wahl ein Fachbereichsadministrator, verteilt auch weiterhin Ressourcen unter sich ohne Rücksicht auf bestehende Schwerpunkte und Forschungen. Dies jedenfalls geht aus dem neuesten Protokoll hervor. (mehr…)
Dekanat zementiert Berufungsausstattungen – Pauschale Verlängerung auf 8 Jahre
“Bezüglich der bis zum 31.12.2012 auslaufenden Berufungszusage hat das Dekanat folgendes beschlossen: Die Personalausstattung, die für die gesamte Laufzeit von 5 Jahren von der Fakultät gewährt wurde, wird bis maximal um drei Jahre verlängert. Der Beschluss steht unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit.” (mehr…)
Kritik des Hamburger Programms: Falsche Diskussionen um die Etatkürzungen für die Universität
Zu viel Geld, zu wenig Bildung
Die Universitäten wurden in den letzten zehn Jahren auf das Geldthema reduziert: ”Deutschland braucht mehr Geld für die Bildung.” Hochschullehrer, die etwas “leisteten” sollten mehr Gehalt bekommen, die anderen sollten abgesenkt werden. Dies führte letztlich dazu, dass die Jungen weniger Geld bekamen, und einige Stars in der Branche nur noch wechselten, um ihre Gehälter zu maximieren. Ein guter Professor ist, wer am meisten verdient – so wie bei den Finanzmaklern in der Londoner City. (mehr…)
Arbeitskampf und Studentischer Streik am Fachbereich Sozialökonomie
Prof. Dr. Udo Reifner
Vorlesung Grundkurs Recht – Skriptergänzung zum Teil D. Vertragsfreiheit und Tarifverträge im Arbeitsrecht (S. 18 – 23)1
Arbeitskampf und Studentischer Streik am Fachbereich Sozialökonomie
Im Grundkurs Recht (1,/2. Semester) werden im Zivilrechtsteil beim Vertragsrecht der Arbeitsvertrag und das Arbeitskampfrecht kursorisch behandelt.
Die Studenten streiken gegen die Mittelkürzungen für die Universität, für sofortige Abschaffung der Studiengebühren und für mehr Demokratie in der Universität. (mehr…)
Alternative Vorlesung zur Sozialökonomie an der Alster 06.06.2011
Im Protestcamp der Studierenden an der Alster finden die von der Fachschaft Sozialökonomie organisierten alternativen Vorlesungen statt, nachdem die der Fachbereich besetzt wurde. Die Studierenden ließen sich durch eine plötzlich erstarrte Verkers-Polizeikamera auf ihr Camp, eine Abrißandrohung sowie schließlich ein ausgesetztes Verbot für Lautsprecher (wohl Ausdruck polizeilicher Wahrnehmung von Demonstrationsfreiheit in Hamburg) nicht entmutigen. Während das Präsidialamt auf der Mönckebergstr. durch Auslagerung “normaler Vorlesungen” auf die Mittelverknappung hinweist, haben sich die Studierenden der Ex-HWP entschlossen, der Öffentlichkeit solche “alternativen” Vorlesungen anzubieten, die den unmittelbaren Nutzen und das Interesse der Universität für “Ihr” Hamburg demonstrieren sollen. (mehr…)
